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SUMMARY:Uri Korea – Ruhe in Beschleunigung - Ausstellung
DESCRIPTION:Ab Fr 15. Dezember 2017\nUri Korea – Ruhe in Beschleunigung \n \nVieles kommt Deutschen in Südkorea bekannt vor – geteiltes Land\, Wirtschaftswunder\, Technik-Gigant\, Mülltrennungs-Musterknabe… Nur ist in Korea alles noch etwas intensiver. Kein anderes Land der Welt hat im 20. Jahrhundert eine so schnelle Wirtschaftsentwicklung erfahren. Über 90 % der Menschen leben heute in Städten\, Elektronik und Popmusik sind erfolgreich in der ganzen\nWelt. Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Alltag von heute und stellt Themen vor\, die moderne Südkoreaner bewegen. Zu diesen Themen gehört neben der Kultur der Schnelligkeit\, dem Bildungsfieber und den Herausforderungen und Freuden des ganz normalen Tagesablaufs auch eine intensive Beschäftigung mit der eigenen Tradition. \nNach den Verheerungen durch Kolonialzeit und Koreakrieg hat sich das Land zur Rückeroberung und Neubewertung seiner eigenen Vergangenheit aufgemacht. Themen wie die landestypische Ästhetik\, die Bedeutung des Konfuzianismus in der Moderne oder der eigene Platz in der realen wie spirituellen Welt sind Gesprächsstoff. Als Dokumente des reichen koreanischen Erbes sind zahlreiche Sammlungsstücke aus dem Museum für Völkerkunde zu sehen. Seit 2014 wurden sie von dem koreanischen Forschungsinstitut NRICH erforscht. Auch über die Bedeutung dieser Forschungsarbeit für beide Seiten berichtet die Ausstellung. \nEine Ausstellung des National Folk Museums Seoul und des Museums für Völkerkunde Hamburg\, gefördert durch die Behörde für Kultur und Me
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LOCATION:Museum für Völkerkunde Hamburg\,\, Rothenbaumchaussee 64\, Hamburg\, 20148\, Germany
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SUMMARY:S(e)oul food - Ausstellung
DESCRIPTION:Ab Mi 21. Februar \nS(e)oul food. Koreanisch-kulinarische Erinnerungen mit Bildern von Cookie Fischer-Han \n \nEine tiefe Sehnsucht nach vertrautem Essen ist Teil eines Lebens in der Fremde. Das Schaffen von Heimatküche\, soul food\, gehört zu jenen Kulturtechniken\, die dazu beitragen\, in der Diaspora zu körperlich-seelischer Balance zu finden. Die Ausstellung S(e)oul Food befasst sich mit den enttäuschten Hoffnungen koreanischer ImmigrantInnen\, die großteils als Krankenschwestern nach Deutschland kamen und zeigt\, wie ihnen ihre Küche ein Stück Heimat bot. Sie half ihnen ihre kulturelle Identität mit der neuen Alltagsrealität und erhofften Zukunft zu verbinden. Die Ausstellung lädt zur Beschäftigung mit der kulinarischen Geschichte koreanischer ImmigrantInnen ein und bietet Einblick in eine noch wenig bekannte\, inzwischen aufstrebende asiatische Küche. \nEinen individuellen Umgang mit dem Thema fand die koreanische Malerin Cookie Fischer-Han. Nachdem sie Anfang der 1990er-Jahre in die Schweiz gezogen war\, erlebte auch sie ihre Integration als große Herausforderung. Zwischen 2009 und 2016 entstand ihre Bilderserie „The Art of Korean Cuisine“. Die Bilder sind das Ergebnis ihrer ästhetisch-kulinarischen Reflexion\nüber Herkunft und Identität\, die im Mittelpunkt der Ausstellung stehen. \nDie Ausstellung wurde kuratiert von Prof. Dr. Mareile Flitsch\, Direktorin des Völkerkundemuseums der Universität Zürich\, in enger Zusammenarbeit mit Cookie Fischer-Han und wird für die Hamburger Version von Katharina Suberkrüb adaptiert und ergänzt.
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SUMMARY:Jeong-ak/정악(正樂) – Tönende Philosophie I
DESCRIPTION:Dienstag 20.03.2018 19:30 HfMT\, Forum\nJeong-ak /정악(正樂)– Tönende Philosophie I\nmit dem Hofmusikensemble des National Gugak Centers Seoul\nGelehrtenmusik und intime Gesänge aus dem alten Korea\n\nHyonak-Yeongsanhoesang und Sijo – Musik der Erhabenheit \nIm alten Korea diente Jeong-ak – die „Regelgerechte Musik“ – zur Vergegenwärtigung konfuzianischer Ideale und zur geistigen Erbauung\, für uns Heutige ist es ein Abenteuer des Hörens\, einzutauchen in die langsamen Verästelungen der Klänge fremder Instrumente. Die Suite Hyeonak-Yeongsanhoesang fürs achtköpfige Pungryu-Ensemble\, über Jahrhunderte aus der Keimzelle eines buddhistischen Gesangs herangezogen und verfeinert\, ist tönende Kosmologie. Im stoischen Gesang Sijo wendet sich diese ruhige Betrachtung ins Private und stößt dort auf bebende Erregung. \nDie musikalischen Kronjuwelen Koreas\, eine Kosmologie in Tönen.\nJeong-ak heißt wörtlich „Regelgerechte Musik“ und bezeichnet die über Jahrhunderte von Musikern und Philosophen optimierten Werke\, die die Ideale des Konfuzianismus zu Klang werden lassen. Für uns Heutige ist es ein Abenteuer des Hörens\, einzutauchen in die langsamen Verästelungen der Klänge fremder Instrumente. Während in der Minsog-ak\, der Musik der Bürger\, der Rhythmus vom Herzschlag bestimmt wird\, ist es in der Jeong-ak der Atem\, der das Tempo vorgibt. Die Basis dieser Musik ist schriftlich fixiert\, jedoch ist die komplexe Verzierung\, Phrasierung und subtile Klanggestaltung Gegenstand mündlicher Überlieferung – sie müssen intuitiv beherrscht werden\, um meisterhaft gespielt zu werden. So wird künstlerische Erfahrung aus Jahrhunderten gegenwärtig.\nDie Silbe „Jeong“ [ʒɔŋ] steht gleichermaßen für „Richtigkeit“ und „tiefes Gefühl“. Unsere Konzerte präsentieren zwei Aspekte der Musik der Aristokratie im Korea der Joseon-Zeit (1392-1910): Zuerst die repräsentative philosophische Instrumentalmusik Hyeonak Yeongsanhoesang für das Pungryu-Ensemble\, das aus den Wölbbrettzithern Gayageum und Geomun’go\, Oboe Piri\, der Querflöte Daegeum\, der Spießgeige Haegeum\, der Längsflöte Danso\, dem Hackbrett Yanggeum sowie der Sanduhrtrommel Janggu besteht. Sie entfalten ein durchsichtiges Geflecht von Verzierungen der zumeist langsamen Melodien.\nMit Jeong-ga\, dem „tieffühlenden Gesang“ wendet sich die Musik ins Innere. „Nur ein Pferdekutscher singt mit aufgerissenem Mund!“ wurde den Gesangsschülerinnen der alten Zeit gesagt. Die Mäßigung der Emotionen war eine der wichtigsten Tugenden des Konfuzianismus\, aber unter der Oberfläche des stoischen Gesang auf die Kurzgedichte Sijo und der weitschweifigen\, balladenartigen Lieder Gasabrodelt Verlangen\, Liebe und Trauer\, leicht entschlüsselbar kodiert in unzählige Arten des sanften Seufzens. Die maximal vier Instrumente umspielen die Melodie in freier Manier. Gagok\, zum Schluß\, mit Auszügen der Zyklen für Männer- und Frauenstimme in Begleitung des größeren Pungryu-Ensembles\, vereint alle diese unerhörten Sensibilitäten in sich. Eine Welt- und Zeitreise des Hörens.\nSimultane Textprojektion auf deutsch. \n\nEintritt frei
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